Schmerzensgeld für dauerhaften Haarverlust nach Chemotherapie

Das OLG Köln hat einer Frau für den dauerhaften Haarverlusts nach einer Chemotherapie ein Schmerzensgeld in Höhe von 20.000,00 Euro zugesprochen.

Grund für das Schmerzensgeld war aber nicht ein Behandlungsfehler, sondern die unzureichende Aufklärung über die Risiken des verwendeten Krebsmedikamentes, welches nicht nur zu einem vorübergehenden, sondern zu einem dauerhaften Haarverlust führen kann und bei der Frau auch führte. Urteil des OLG Köln v, 21.03.2016, Az: 5 U 76/14)